Serverdienste - NFS
NFS (Network File System, Network Failure System, Nightmare File System) ist
eine Methode, Dateien auf einem Unixrechner anderen Unixrechnern zur
Verfügung zu stellen.
Benötigt werden:
- Der Portmapper (portmapd, portmap, rpc.portmap)
- Ein NFS-Serverdienst (nfsd, rpc.nfsd)
- Eventuell der Locking Daemon (lockd, rpc.lockd)
- Die Konfigurationsdatei, was wohin exportiert werden soll (/etc/exports)
- Eine Möglichkeit, den Namen und die IP des Clients aufzulösen
(DNS-Server, /etc/hosts)
- TCP-Wrapper zur Absicherung (/etc/hosts.allow, /etc/hosts.deny)
Vorteile
- Dateien müssen im Netz nur einmal vorhanden sein, können
aber auf allen Maschinen, die diesen Pfad per NFS eingehängt haben
bearbeitet werden, als wären sie lokal.
- Server auf allen Unixplattformen verfügbar und normlerweise
auch installiert
- Client-Funktionalität für Linux schon im Kernel
- Im Intranet einfach aufzusetzen
Nachteile
- Userauthentifizierung erfolgt auf dem Client
- Userauthentifizierung nur über die übergebene UID/GID
- Probleme mit Dateigrössen >2GB
- Harte<->Weiche Mounts, wenn der Server neu gestartet wird
Inhalt
Letzte Änderung am
Don Mär 7 11:30:17 CET 2002
von Adrian Reyer