Compilieren eines Programms - von Hand

Es sind üblicherweise folgende Schritte nötig Die genaue Vorgehensweise hängt leider von der Kreativität des Programmierers ab und treibt manchmal seltsame Blüten.

Programmpakete, die Kernel Patches beinhalten brauchen üblicherweise einen Kernel Source Tree, der zum installierten Kernel passt, oft einschliesslich der Konfigurationswerte. Hier geht der Programmierer meistens davon aus, dass für den gerade laufenden Kernel compiliert werden soll.

Wenn in der Datei README/INSTALL vorausgesetzte Programme/Libraries als 'optional' bezeichnet werden, bedeutet dies oft, das ohne diese Programme eine erweiterte Funktionalität nicht zur Verfügung steht und bei Nachinstallation des Paketes auch erst nach einer Neuübersetzung zur Verfügung steht. Wenn Mechanismen vorhanden sind um die Übersetzung automatisch auf das System anzupassen (z.b.autoconf) muss dazu oft auch dessen Cache vorher entfernt werden (oft make distclean).

Damit ein Programm mit einer Bibliothek übersetzt werden kann, muss normalerweise nicht nur die Bibliothek vorhanden sein, sondern auch die zugehörigen Headerdateien. Diese finden sich meistens im entsprechenden '-dev'-Paket.

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Letzte Änderung am Don Sep 12 07:35:22 CEST 2002 von Adrian Reyer